Arbeitsgruppe

Apparate- und Anlagentechnik

Leitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Clemens Merten

Was macht unsere Arbeitsgruppe?

Die Apparate- und Anlagentechnik ist ein stark fachübergreifendes Arbeitsgebiet: Ausgehend vom Konzept und Entwurf der verfahrenstechnischen Prozesse sind geeignete Apparate und Anlagenkomponenten auszuwählen bzw. zu entwerfen und Anlagen zu planen, wobei Aspekte der Fertigung, des Baus und des Betriebes Berücksichtigung finden. Unter universitären Bedingungen können ausgewählte Themen des Fachgebietes bearbeitet werden. Hierfür stellen das Institut für Chemische Verfahrenstechnik und darüber hinaus die Fakultät Energie-, Verfahrens- und Biotechnik mit ihrer breiten umfangreichen Kompetenz, verfahrenstechnische Prozesse betreffend, wichtige Partner dar. In der von Prof.  Merten geleiteten Abteilung Apparate- und Anlagentechnik am Institut für Chemische Verfahrenstechnik sind der Einsatz rechnergestützter Entwurfsmethoden (FEM, CAD) und die Wechselbeziehungen zwischen verfahrenstechnischer, werkstoffspezifischer und konstruktiver Gestaltung die Schwerpunkte in Lehre, Forschung und Entwicklung. Eine leistungsfähige Ausstattung für numerische Simulationen als auch experimentelle Untersuchungen ist erforderlich.

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CAD Zeichnung eines Kugelhahns

Folgende Fragestellungen standen bisher bei der Bearbeitung zahlreicher Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Mittelpunkt:

1. Belastungsanalysen und Festigkeitsberechnung mechanisch und thermisch beanspruchter Apparate und Apparatebauteile mittels Finite-Elemente-Methode, sowie deren Entwurf (multifunktionale Reformer, Verdampfer, Wärmetauscher, PEM-Brennstoffzellenstack), (Dissertation A. Freund)
2. Konstruktion, Strömungsmechanik und Reaktionstechnik (Blasensäulen-Reaktor), (Dissertation R. Schäfer)
3. Thermomechanische Modellierung und Parameterbestimmung (Lithium-Ionen-Batterien), (Dissertation M. W. Tahir)
4. Wärmeübergangs- und Stoffaustauschvorgänge, Strömungssimulationen (Reformer, Verdampfer, Wärmetauscher, Verdunstungsemissionen in Luftansaugsystemen), (Dissertation Ch. Spengler)
5. Stoffaustauschvorgänge und Strömungssimulationen (Verdunstungs- und Partikelemissionen in technischen Räumen), (Dissertation U. Afzal)

Prof. Merten war von 2008 bis 2017 Studiendekan der Bachelor- und Master-Studiengänge Verfahrenstechnik.

  • Entwurf und Berechnung von Kompensatoren für die hermetische Abdichtung von Armaturenantrieben
  • QuaLIKiSS-Projekt „Fachübergreifende Lehre“ - Verbesserung der Vernetzung der Lehrveranstaltungen im Bachelor-Studium der Verfahrenstechnik (U. Tuttlies, A. Oleynikov)

Ansprechpartner

Dieses Bild zeigt Merten
Prof. Dr.-Ing. habil.

Clemens Merten

stellv. Institutsleiter

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